September 2015 - August 2016

Portrait September 2015 - August 2016

Mein FSJ startet mit einem leckeren Frühstück, bei dem wir uns alle ein bisschen kennen lernen (auch die Hündin Liya, das inoffizielle Sendermaskottchen), dann geht es auch gleich los mit den ersten Einweisungen in den zukünftigen Arbeitsalltag und die Technik.

Bereits in der zweiten Woche drehen Hannes, mein Mit-FSJ’ler in diesem Jahr, und ich unseren ersten Stop-Motion-Film.

So vergehen die ersten Wochen wie im Flug. Ständig kommt etwas Neues hinzu, wir haben unsere ersten Dreh’s bei denen wir auch mal von Schwänen gejagt werden, und unsere ersten Workshop-Leitungserfahrungen bei der "Nacht des Wissens".

Das Jahr geht weiter mit neuen Stop-Motion- Filmen, selbstgedrehten NIFs (kurze Nachrichtensendungen), der Planung und Umsetzung einer, vor zwei Jahren von unseren Vorgängerinnen begonnenen monatlichen Sendung namens DenkMal, dem Schnitt von Beiträgen, Betreuung von Kindern bei Workshops, Programmierung des Wochenprogramms, den täglichen Aufgaben, Projekten und Veranstaltungen, wie dem Filmkunstfest oder der Medienkompetenz-Preisverleihung in Rostock.

Im Juni dürfen Hannes und ich bei der Redaktion von "Jugend im Landtag" mithelfen. Vier Tage lang begleiten wir die JiL-Aktivitäten. Zusammen mit Andreas, dem Leiter der Redaktion, haben wir unser eigenes „Büro“ im Landtag, von dem aus wir zu unseren Streifzügen aufbrechen. Unsere einzigen Vorgaben: Kleine Clips über JiL für ihren Blog produzieren. So können wir uns den Tag fast komplett selbst einteilen, ziehen abwechselnd oder zusammen mit der Kamera durchs Schloss, in die Workshops, helfen beim „Roten Sofa“, bei dem Politiker interviewt werden und flitzen dann wieder in unser Büro, um uns beim Schneiden kreativ auszutoben.

Direkt danach geht es für mich mit zwei längerfristigen Projekten los. Ein mit Kindern einer vierten Klasse gedrehter Film für das Museum und mein eigenverantwortliches Jahresprojekt, mehrere kurze Hörspiele mit Kindern einer fünften Klasse. Beide Projekte realisiere ich zusammen mit Paula, einer FSJ’lerin des Museums Schwerin.

Kurz darauf neigt sich das FSJ auch schon dem Ende zu und Abschied ist angesagt. Es war ein sehr schönes Jahr! Ich konnte viele verschiedene Dinge ausprobieren, habe tolle neue Leute kennen gelernt und hatte Zeit mir über meine Zukunftspläne im Klaren zu werden. Ich hatte viele Möglichkeiten meine eigenen Ideen einzubringen und sie selber umzusetzen und wurde dabei immer vom supernetten Team (einschließlich Liya) unterstützt. Abschließend kann ich nur sagen – ich würde mein FSJ jederzeit wieder hier machen.

(März 2017)

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